APM 10 – Schätzen oder nicht schätzen

In dieser Episode geht es um das Thema "Schätzen". Projektbeteiligte, vor allem die Auftraggeber, haben immer ein berechtigtes Interesse daran zu erfahren, wann etwas bestimmtes "fertig" ist. Dabei ist es wirklich nicht leicht in die Zukunft zu schauen, um das Fertigstellungsdatum eines Features oder gar eines ganzen Produktes zu schätzen. Also was tun? Die agile Welt schätzt Story Points, aber warum? Dazu einiges zum Einstieg in dieser Episode, dessen Fazit ist: erstellt nur solche Schätzungen, anhand derer Ihr auch wirklich Entscheidungen trefft.
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Anfang und Begrüßung

00:00:00

Schätzen oder nicht schätzen

00:00:53

(der Versuch in die Zukunft zu schauen (Alex) — Es geht darum vorherzusagen, wie umfangreich Aufgaben sind)  — Schon "damals" im Studium gelernt (Function-Point-Verfahren)  — Projektmanagement im Allgemeinen (Bedürfnis eine Voraussage zu machen, wann eine bestimmte Sache fertig ist — Kostenabschätzung — Abhängigkeit anderer auf die Produktentwicklung, bspw. Kommunikation/Marketing — "Manntage" schätzen) .

Schätzen in der agilen Welt

00:04:26

(Story Points — Schätzrunden mit dem ganzen Team — Planning Poker)  — "Das Ziel warum wir schätzen ist, dass wir ein gemeinsames Verständnis herstellen, wie diese Story umgesetzt werden soll" (Quote: Alex) (Schätzwert ist nur Nebenprodukt — Bei zu großen Differenzen im Planning-Poker-schätzen wird weiter diskutiert, um mehr Erkenntnis zu erreichen)  — Welche Größe wird geschätzt? (Zeit, Schwierigkeit, Komplexität — Blogbeitrag von Mike Cohn)  — Story Point Schätzungen sollten für nichts anderes verwendet werden, vor allem nicht für Vergleiche mit Anderen oder Gehaltsverhandlungen — "Es ist hilfreich, größere Zahlen zu haben, damit man eine bessere Auflösung nach unten hat" (Toby) — Statt Fibonacci Zahlen kann man sich auch auf zwei Größen beschränken: "klein genug" für einen Sprint, oder eben "zu groß" — Fibonacci Zahlen bilden die größere Ungenauigkeit bei größeren Schätzungen ab (Illusion der Präzision in MS Project)  — "Vergesst Präzision beim Schätzen" (Toby).

No Estimates Bewegung

00:17:30

("Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein" (Toby zitiert Tocotronic) — Bewegung um Neil Killick — und Woody Zuill — Wofür schätzen wir eigentlich? Nutzen wir die Ergebnisse der Schätzung für etwas sinnvolles? — Wenn mit den Informationen, die wir zusammentragen, keine Entscheidungen getroffen werden, braucht man sie auch nicht zusammentragen — "Durch das Schätzen wird die Story auch nicht schneller fertig" (Toby)) .

Function-Point-Verfahren

00:21:28

(Gantt Charts — Dreckstool — Vergleich: Software-Entwicklung / Hausbau funktioniert nicht)  — Was kann schiefgehen beim Schätzen? (Zeit schätzen — Sich auf die Schätzung verlassen, sich unter Druck setzen — Schätzung setzt minimale Zeit, wenn Aufgaben schneller gehen nimmmt man sich trotzdem so lang wie geschätzt — nicht alle relevanten Leute befragen — zu viel Zeit auf die Schätzung verbringen, um eine "bessere" Schätzung zu erreichen)  — Abschluss ("Wenn Ihr schätzen wollt, überlegt Euch genau warum und wie. Verzichtet auf zu hohe Präzision" (Toby)) .

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