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Teil zwei Scaling Agile: live am 10.6.2015

Bernd Schiffer und ich wollen das Thema “Scaling Agile” noch etwas abrunden, daher gibt es einen zweiten Teil zum Gespräch, das in Episode 12 angefangen hat. Ihr könnt live zuhören unter https://streams.xenim.de/pubkameraden/APM013/ oder hinterher zeitsouverän hier im Podcast.

Wir freuen uns übrigens über Fragen: einfach hier im Blog oder auf Twitter an @berndschiffer und @tobybaier!

Am Sonntag: Erste Episode im neuen Podcast

Die erste Episode der Gesprächsreihe, die dieses Blog begleitet, ist aufgenommen und wird am Sonntag veröffentlicht. Um 10 Uhr wird die Sendung auf Relive Radio ausgestrahlt, so dass alle Interessierten zeitgleich hören können. Dazu gibt es auch einen Chat, in dem alle Hörer sich über die Sendung unterhalten können. Ich freue mich, dass meine beiden Gesprächspartner Victoria und Bernd Schiffer auch mit dabei sein werden, obwohl wir acht Zeitzonen weit auseinander wohnen! Die Sendung dauert eine Stunde, etwas später wird sie auch hier als Download und im Podcast Feed verfügbar sein.

Anschließend kann die Gesprächsreihe hier auf www.agilesproduktmanagement.de gehört und abonniert werden. Das einzige, was mir noch fehlt, ist ein passendes Logo, aber daran soll es ja nicht scheitern ;)

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Der Anfang

Der Job als Produktmanager in Softwareunternehmen ist eine große Herausforderung. Selten sind Softwareprojekte so einfach, dass schon vor dem Start alle Fragen geklärt sind und man alles weiß was man wissen muss, um genau das richtige Produkt zu erstellen. Stattdessen hat man immer viele verschiedene Wege, ein Problem (des Kunden) zu lösen und Mehrwert zu schaffen. Darüber hinaus lernt man während der Projektphase neues über den Markt, die Kunden oder die eigenen Möglichkeiten, wodurch ein vorab erstellter Projektplan schnell hinfällig wird. Das Ergebnis daraus ist die Agile Produktentwicklung, die das Lernen in den Vordergrund stellt. Man muss immer bereit sein zu lernen, wie es noch besser geht.

Als Produktmanager trägt man die Verantwortung, den richtigen fachlichen Weg einzuschlagen. Der Produktmanager bestimmt, wie die Software als nächstes weiterentwickelt wird. Um diese Entscheidungen zu treffen muss ein Produktmanager viel wissen und viel tun. Leider ist die Rolle des Produktmanagers in Softwareprojekten noch bei weitem viel weniger beschrieben als beispielsweise die Rolle des Softwareentwicklers oder des Projektleiters. Während es für Scrum Master (als Pendant zum Projektleiter in Scrum) schon sehr viele, sehr gute Bücher gibt, die ihnen helfen ihren Job zu machen, ist die Literaturliste für Produktmanager noch eher mager. Neben dem Buch von Roman Pichler über Agiles Produktmanagement gibt es eher Bücher für Unternehmensgründer, die interessant und hilfreich sind.

In diesem Blog will ich ein paar Einsichten in den praktischen Job eines agilen Produktmanagers geben. Wahrscheinlich werde ich auch einen parallelen Podcast produzieren, in dem ich mit anderen Leuten über Produktmanagement spreche. Wenn Ihr konkrete Fragen zu bestimmten Themen des agilen Produktmanagements habt, dann also immer her damit.

Zu guter letzt: warum mache ich das alles auf Deutsch? Das Buch von Roman Pichler ist das einzige, was man an Spezialliteratur auf Deutsch findet — alles andere wird auf Englisch publiziert. Auch Product Owner Blogs sind fast alle auf Englisch. Obwohl wahrscheinlich jeder Product Owner in Deutschland auch Englisch kann (und können sollte), finde ich es immer gut, Fachliteratur und Fachblogs auch auf Deutsch zu haben. In der Muttersprache kann man bestimmte Sachverhalte eben doch noch eine Ecke natürlicher transportieren und verstehen. Daher wird dieses Blog und der dazugehörige Podcast auf Deutsch erscheinen. Das birgt natürlich die Gefahr des Dauer-Denglisch, denn viele Fachbegriffe lassen sich einfach nicht gut übersetzen. Zum Beispiel den Begriff “Product Owner”, um den es hier ja gehen soll, möchte ich lieber nicht übersetzen, denn dafür gibt es keine gute Übersetzung. Genauso werde ich es mit anderen Fachbegriffen handhaben, wie “Backlog”, “Grooming” oder “Story Map”. Ich werde diese Begriffe aber alle so gut es geht mit deutschen Worten erklären.